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leckere Muscheln:  gesund + kalorienarm                  

                    

Miesmuschel sind sehr kalorienarm und besitzen nur einen geringen Fettanteil von knapp ca. 1 Prozent - wobei ungesättigte Fettsäuren bzw. Omega-3-Fettsäuren überwiegen - allerdings verfügen sie über einen hohen Eiweißgehalt (ca. 10 g in 100 g Muschelfleisch). Weiterhin sind Mineralstoffe und Spurenelemente  in Miesmuscheln naturgemäß reichlich vorhanden. Insbesonders erwähnenswert sind vor allem der hohe Jod- und Eisengehalt desweiteren Natrium, Kalium, Magnesium sowie Phosphor, Selen und Kupfer und Zink. Dazu eine Reihe an wichtigen Vitaminen A, B1, B2, B6, C und E sind - wenn auch in geringen Mengen - vorhanden.

Also, sollten Sie sich mit ruhigem Gewissen öfters gönnen

 


 


 

 

 Quelle: Düsseldorfer Express / 18.August 2011 (Backfischtest im Dü-Check)

Matjeskunde

  Matjes ist ein gekehlter, mildgesalzener, enzymatisch gereifter Hering ohne erkennbaren Ansatz von Milch oder Rogen. Viele meinen, ein Matjes zu werden, wäre das beste, was einem Hering passieren kann. Aber nicht jeder Hering kann ein Matjes werden. Er muss "jungfräulich" sein, das bedeutet, er darf noch keine Geschlechtsprodukte (Milch und Rogen) gebildet haben, denn nur dann hat er den berühmten, hohen Fettgehalt. Übrigens wird ein Hering alle Jahre wieder "jungfräulich", Matjes ist also nicht gleichzusetzen mit Jungfisch!

Heute fängt man den Hering für Matjes mit unterschiedlichen Schiffen von 40 Metern bis zu Großfängern von über 100 Metern. Doch immer gilt es, den Fisch schonend zu behandeln. Ein Fisch von hohem Fettgehalt ist empfindlich und kann nicht so ohne weiteres gedrückt und darf bei der Verarbeitung nicht zu hart angefasst werden.

Das Kehlen geht heute zwar auch maschinell, wird aber oft auch noch von Hand ausgeführt, wie vieles bei der Qualität von Matjes mit Handarbeit verbunden ist. Der Matjes wird gekehlt, in Fässern mit Salz vermischt, geschichtet und dann reift er oft auf dem Transport von den dänischen oder norwegischen Fangplätzen bis er in Holland verarbeitet wird.
 

Heute gibt es Matjes das ganze Jahr. Der Grund ist eigentlich ein Problem. Denn in den 70er Jahren kam eine Diskussion in Holland auf, die erst etwa 10 Jahre später auch den deutschen Markt erreichte, die Diskussion um die Fadenwürmer im Fisch, die sogenannten Nematoden. Diese Nematoden sind ganz natürlich und werden in der Regel mit den Innereien aus dem Fisch entfernt.

Aber einige können auch bis ins Filet gelangen. Damit dadurch keine Probleme entstehen, muss man sie abtöten. Das geht einmal durch Salz, das ist beim hartgesalzenem Salzhering kein Problem, oder mit Kälte.

Holland erließ bereits in den 70er Jahren ein Gesetz, um dieses Problem zu lösen. Jeder Matjes, der ja nur leicht gesalzen war, sodass die Nematoden dadurch nicht abgetötet werden konnten, musste grundsätzlich einmal tiefgefroren werden. Das bedeutet, auf minus 45 Grad gekühlt — damit waren die Nematoden tot und konnten keine Probleme mehr verursachen.


Matjes  

  • sollte nie gewässert werden! Das spült den ganzen, feinen Geschmack aus dem Fisch.
  • sollte man immer am gleichen Tag kaufen, an dem man sie verzehren will.darf man nie wieder einfrieren, wenn er einmal aufgetaut wurde.
  • hat viel gutes, gesundes Omega-3-Fett
  • erkennt man an der marzipanhellen Farbe. Er sollte auch nicht nach Fisch riechen, sondern einen leicht butterartigen Duft nach Meer und Algen haben. Die Innenseite des Filets darf leicht rosé oder rötlich sein.
  • passt zu fast allen Gemüsen, Saucen und Beilagen. Man sollte Matjes aber nicht erwärmen oder gar mitgaren. Der Fisch wird zum Schluss serviert.
  • sollte immer kühl und dunkel gelagert werden.
  • sollte man auch nicht auf echten Silberplatten anrichten. Besser ein Bett aus Salatblättern machen und den Fisch dann darauf legen.
  • Man kauft pro Person zwischen einem und drei Doppelfilets pro Portion. Ein Doppelfilet wiegt in der Regel zwischen 70 und 140 Gramm.

 

Omega-3-Fettsäuren

Fett ist nicht gleich Fett. Insbesondere Kaltwasserfische wie der Hering enthalten einen hohen Anteil der wertvollen, essentiellen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die nicht dick sondern fit machen. Immer mehr positive Wirkungen, die diese Omega-3-Fettsäuren auf unseren Körper haben, werden von der Wissenschaft entdeckt, am bekanntesten ist der günstige Einfluss auf Blutdruck und ihre Funktion als "Herzschutzfaktoren".

 

Neue Energie aus Speiseöl

Wir leisten unseren Teil zur Sicherheit von Nahrungsmitteln. Für unser hochwertiges verbrauchtes Fritierfett (100% reines Rapsöl) haben wir einen ökologischen Verwertungsweg gewählt, indem wir uns einem Verwertungskonzept (FATBACK-System) anschließen:www.gerlicher.de

 

Mach’s „ohne“…feuchtigkeitsdichte Handschuhe an der Lebensmitteltheke

Immer öfter werden sie getragen, beim Bäcker, im Supermarkt an der Frischetheke, in Bars und in Restaurants... Einweghandschuhe. Das sieht professionell aus und vor allem hygienisch. Ohne ist besser!

Bringen Einweghandschuhe wirklich Hygienevorteile? 

Einweghandschuhe bringen keinen wirklichen Gewinn an Hygiene. Das hat ein Forschungsprojekt der Fleischerei-Berufsgenossenschaft (FBG), der Berufsgenossenschaft für den Einzelhandel (BGE) und des Instituts für Arbeitsschutz (BGIA) ergeben. Untersucht wurde die Bakterienbelastung bei der Arbeit an Frischetheken auf verschiedenen Oberflächen- auf der bloßen Hand, auf Einweghandschuhen und auf Lebensmittelattrappen. 

Mit Einweghandschuhen arbeiten Sie nicht hygienischer!

Bei der Untersuchung konnte kein Unterschied zwischen der Arbeit mit Einweghandschuhen und der Arbeit mit bloßen Händen festgestellt werden. Denn, so zeigte der Versuch, wer Einweghandschuhe benutzte, hat die Lebnesmittel eher und öfter mit den Händen berührt. Wer keine trug, griff eher zu einem Hilfsmittel, etwa einer Gabel. Fazit: Einmalhandschuhe bringen keinerlei hygienischen Vorteil.  

Einweghandschuhe können zur Gefahr für die Haut werden  

Dagegen können Einweghandschuhe die Haut sogar schädigen. Tragen Sie regelmäßig über längere Zeit (mehr als 1 Stunde ist schon zu viel!) Einweghandschuhe, erhöht sich das Risiko einer Hauterkrankung.